Kategorie-Archiv: Pankow

Unser Haus: nicht geeignet für ein unbeschwertes Schülerleben

Das 24. Kalendertürchen des Adventskalenders zur Lage der Berliner Schulen gehört den Schülerinnen und Schülern. Neben den Lehrerinnen und Lehrern sind sie diejenigen, die einen Großteil des Tages in der Schule verbringen. Im Unterschied zu den Erwachsenen sind sie jedoch nicht freiwillig hier. Für jeden und jede unter 16 Jahren gilt die Schulpflicht.

Ein Staat, der Bildung für so wichtig hält, dass er seine Jugend in von ihm kontrollierte und zum allergrößten Teil auch betriebene Schulen steckt, müsste ein Interesse daran haben, dass dieses behördlich angeordnete Lernen auch in einem Umfeld stattfindet, das eben jener Unterweisung förderlich ist.

Die Schüler des Primo Levi Gymnasiums in Pankow haben daran ihre Zweifel. Und sie tun das einzig Richtige: Sie erklären der Stadträtin, dass sie das nicht länger hinnehmen wollen. Sie schreiben einen Brief und schicken Fotos.
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Eltern, Schüler, Lehrer – ohne Engagement wäre Schule undenkbar

In jeder noch so kaputten Schule gibt es engagierte Menschen, die mit Energie, Freude und Leidenschaft dafür sorgen, dass der Optimismus die Oberhand behält. Lehrer, deren Arbeit bewirkt, dass Kinder jeden Tag gerne in die Schule gehen. Eltern, die das Schulleben mitgestalten – und dem zuständigen Schulamt nötigenfalls mit Briefen und persönlichen Gesprächen auf die Pelle rücken. Last but not least: Schulleitungen, die zwischen Schulentwicklung, Managementaufgaben, Verwaltungsfunktion und – eigentlich nicht vorgesehen – Experten für Schäden am Bau auch noch Ansprechpartner für alle sind.

Am Beispiel zweier Schulen wird deutlich, welche Kraft Engagement in der Bildung entwickeln kann. Und was Fördervereine dazu beitragen.
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24. Dezember | Unser Christkind weiß: Am Ende wird alles schön!

Es gibt Hoffnung!
Irgendwann, bitte möglichst bald, werden an den verfallenden und kaputten Schulen der Stadt die Bauarbeiten beginnen. Wir glauben fest daran, an einem Tag wie heute sowieso.

Es wird laut, es wird staubig. Manchmal, erzählt uns die 12jährige  Antonia, bekommt man Kopfschmerzen. Aber, und das ist ihre Botschaft: Es lohnt sich! Nachher ist es schön!

Ist das nicht himmlisch?
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11. Dezember | Vergammelt? So what. Wir brauchen Platz und Sicherheit!

Die Eltern der Grundschule im Hasengrund setzen in Sachen Protest neue Maßstäbe. Es gibt eine eigene Internetseite, es haben diverse Veranstaltungen stattgefunden und auch aktuell wird das Bezirksamt wieder mit hunderten eigens gestalteten Postkarten beschickt. Wir sind beeindruckt -)

„Uns geht es nicht in erster Linie um den bröckelnden Putz, die maroden Fenster und die veralteten Sanitäranlagen. Lüften ist schon lange Luxus, denn viele Fenster sind aus Sicherheitsgründen fest mit den Rahmen verschraubt. Wer nicht unbedingt auf die Toilette muss, geht einfach nicht, und die Sanierung der Klassenräume erfolgt meist in Eigeninitiative. “ schreiben die Eltern auf ihrer Homepage. Doch die Hauptanliegen sind andere. 11. Dezember | Vergammelt? So what. Wir brauchen Platz und Sicherheit! weiterlesen