Crowdfunding für Rechercheprojekt zu maroden Schulen

Das Stadtmagazin ZITTY plant in Kooperation mit dem investigativen Recherchebüro Correct!v einen Bericht über den Verfall der Berliner Schulgebäude. Da das Budget knapp ist, soll die Crowd helfen. Wer die umfangreiche Recherche auf den Weg bringen will, kann spenden.

Die Not ist groß: Um marode Berliner Schulbauten wieder auf Vordermann zu bringen, müssten schätzungsweise zwei Milliarden Euro investiert werden. „Offenbar sind die Behörden dabei überfordert, den Sanierungsstau abzutragen“, sagt Zitty-Redakteur Philipp Wurm.  In einer groß angelegten Recherche wollen er und sein freiberuflicher Kollege Sandro Mattioli sich in den Bezirken und den dortigen Schulen umschauen: Wo wurde Sanierungsbedarf angemeldet? Wie steht es um die Bearbeitung von Sanierungsanträgen in den Behörden? Und wie konnte es überhaupt zu dem immensen Sanierungsstau kommen?

„Um bei Ämtern und Schulen die nötigen Informationen für unser Lagebild einzuholen, ist wochenlange Arbeit nötig“, sagt Philipp Wurm. Das Budget, das einem Stadtmagazin wie ZITTY dafür zur Verfügung stehe, reiche leider nicht. Deshalb wollen die beiden Journalisten das Projekt mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne finanzieren. 2000 Euro sind der Zielbetrag. 500 Euro davon übernimmt ZITTY. Der Plan: dass die „Crowd“ den Rest der Summe hinzuschießt, um die Recherche möglich zu machen.

Mehr Informationen:
https://crowdfunding.correctiv.org/schuleninberlin

Ein Gedanke zu „Crowdfunding für Rechercheprojekt zu maroden Schulen“

  1. In vielen Bereichen wird mittlerweile auf Crowdfunding zurückgegriffen und es ist beeindruckend zu sehen, was dadurch schon alles realisiert werden konnte. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen auf diese Finanzierungsalternative zurückgreifen.

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