Kategorie-Archiv: Steglitz-Zehlendorf

Schulhort am Limit: für 80 Kinder geplant, 250 kommen täglich

1Berliner Ganztagsschulen – wir sagen es es auch gerne immer wieder – sind zu klein. Erstens hat wohl niemand ernsthaft an einen Erfolg des Modells geglaubt. Dass es flächendeckend einen Bedarf für diese Art von „Fremdbetreuung“ geben würde, erschien manchen eher unrealistisch. Außerdem mussten die Mittel aus dem Ganztagsschulprogramm, das die Bundesregierung 2004 aufgelegt hatte, für alle reichen. Gießkannenprinzip in Zeiten klammer Kassen heißt: Gleich schlecht für alle. Die Folgen sind heute überall zu spüren.

Konkret heißt das in Nikolassee: Drei mal so viele Kinder wie ursprünglich geplant besuchen den Hort der Johannes-Tews-Grundschule heute.

Alle Schulen, die in den nächsten Jahren saniert werden müssen, haben in der Regel auch ein Platzproblem. Wir brauchen dringend zusätzliche Mittel für mehr Räume.
Morgen wird gewählt.
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Vertröstet, hingehalten und ignoriert

4Engagiert und kompetent, so haben wir gestern die Berliner Eltern beschrieben. Da kannten wir Thomas Tursics und sein neuestes Projekt noch nicht. Der Elternvertreter und Mitglied des Landeselternausschusses hat gestern den Gebäudescan für die Lichtenberger Schulen online gestellt. Übersichtlich aufbereitet. Auf einer Karte können Interessierte jeden Schulstandort finden und den dazugehörenden Sanierungsbedarf. So kann jede und jeder bequem die kaputteste Schule des Kiezes finden oder über die Suche gezielt eine bestimmte Einrichtung. Eine echt coole Sache. Richtig klasse.
Wir korrigieren also: Berliner Eltern sind… SENSATIONELL!

Woher die Daten kommen, lässt Tursics im Ungefähren: „aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft“.  Dass wir so eine Übersicht gerne für ganz Berlin hätten, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht betonen. Beteiligung braucht Transparenz.

Auf der Liste der maroden Schulgebäude in Steglitz-Zehlendorf steht die Alt-Lankwitzer Grundschule, mittlerweile eine alte Bekannte in den Kalendern des BEA. Eigentlich, sollte man denken, ist die Hütte halt vergammelt – was soll es da noch zu erzählen geben. Aber es gibt immer was Neues, kaum zu glauben: Einige der verrottenden Türen wurden mit Riegeln und Vorhängeschlössern versehen, da sie sich nicht mehr verschließen lassen. Auch neu: Legionellen. Das Bezirksamt reagiert wie überall mit Sperrung und Verboten. Nicht genug: Das Sekreteriat ist seit über einem halben Jahr nicht besetzt.

Hätten wir Wunschpunkte wie das Sams, würden wir uns ein sofortiges Ende dieser unerträglichen Ignoranz wünschen. Kommunikation auf Augenhöhe, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit…
Noch 4 Tage bis zur Wahl.
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Es bröselt und gammelt: Vintage-Look in Lichterfelde

8Ganze acht Monate hat es vor fast 120 Jahren gedauert  bis die beiden Gebäude der heutigen Clemens-Brentano-Grundschule fertiggestellt waren. Im Herbst 1898 war Baubeginn, im Mai 1899 konnten 318 Schüler hier unterrichtet werden. Unglaublich, diese Geschwindigkeit! Heutzutage kriegt man in dieser Zeit vielleicht die (europaweite) Ausschreibung und Vergabe von Estricharbeiten über die Bühne.

Nun sind die Häuser, zu denen im Lauf der Jahrzehnte noch drei dazugekommen sind (zuletzt das Mensagebäude 2008) in die Jahre gekommen. Was ja weiter eigentlich nichts schlimmes ist, so manches Jahrhunderte altes Haus ist ein wahres Schmuckstück. Wenn es nicht gerade eine Schule ist. Und wenn es nicht gerade in Berlin steht. Oder gar beides.

Nun denn. Wie es so weit kommen konnte?
Ein Teil dieser Antwort würde die Bevölkerung verunsichern…
Noch acht Tage bis zur Wahl.
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„Aufrichtigkeit und Realitätssinn stünde allen Verantwortlichen gut zu Gesicht“

12In den letzten Jahren hat die Berliner Politik die Infrastruktur auf Verschleiß gefahren. Vor allem an den Schulgebäuden macht sich die sarrzineske Sparwut und das „quietsch“fidele Desinteresse des Regierenden bemerkbar. Heute feiern sich Verantwortliche dafür, dass sie – endlich – eine Bestandsaufnahme hingekriegt haben. Und überhaupt. Sie haben alles im Griff. Und wollen bitteschön wieder gewählt werden.

Man darf ihnen das nicht durchgehen lassen. „Aufrichtigkeit“ fordert der BEA Steglitz-Zehlendorf in seinem heutigen ersten abzureißenden Blatt dieses besonderen Kalenders. Ungefähr so: „Wir haben’s verbockt. Wir steuern um. Lasst uns gemeinsam ein Problem lösen.“ Und zweitens: Realitätssinn. 5 Milliarden Euro in 10 Jahren verbauen – geht das? Wenn ja, wie?

Ad 3: Beteiligung. Alle Parteien bekennen sich zu massiven Investitionen in Schulgebäude. Beteiligung von Schülern, Eltern und Lehrern in diesem Prozess haben dagegen nur wenige auf dem Zettel. Die bisherige Praxis lässt vermuten, dass die bisherigen Absichtserklärungen nur Lippenbekenntnisse bleiben.

Das Wort haben die kämpferischen Eltern aus dem Berliner Südwesten:
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„Wir sehen noch Diskussionsbedarf“

Vor 10 Tagen stellte die Berliner SPD ihren „Abschlussbericht der AG Schule“ vor.  Das  Papier umreißt auf 50 Seiten die Ideen der Partei, wie der Sanierungsstau der Berliner Schulen innerhalb von 10 Jahren abgebaut werden könnte.

Im Prinzip richtig, sagt der Bezirkselternausschuss Steglitz-Zehlendorf.  Aber verbessungsbedürftig. Lesen Sie hier die Stellungnahme der Eltern:
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Warum erst jetzt? Und mehr Fragen an den Regierenden

Alle Berliner Schulen sollen in den nächsten Jahren „angefasst und saniert“ werden, sagt Michael Müller. Die kaputten Gebäude werden zur Chefsache erklärt. Klingt irgendwie gut. Aber warum erst jetzt? Und wie? Wer macht’s? Wieviel Geld steht zur Verfügung?

Der Bezirkselternausschuss hat noch mehr Fragen. Lesen Sie hier den Offenen Brief an den Regierenden:
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Wo bleibt der Masterplan „Schulsanierung“?

„Geht nicht, gibt’s nicht“: Dieses Motto wurde Anfang 2015 von der Senatsbildungs-verwaltung für den Abbau des Sanierungsstaus an Berliner Schulen ausgegeben.

Dieser Start zum gemeinsamen Vorgehen von Land und Bezirken erweckte bei vielen Eltern hohe Erwartungen. Was ist von diesem Motto übriggeblieben? Wo bleibt das nötige Tempo bei der Schulsanierung? Wo der Wille zur echten Partizipation?
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Unsere Zukunft darf nicht durch einsturzgefährdete Gebäude bestimmt werden

Die Schüler in Steglitz-Zehlendorf sind zornig. Ihren Unmut über die Zustände in ihren Schulgebäuden haben sie im Sommer auf die Straße getragen.

Die Bezirksschülervertretung erinnert in unserem heutigen 18. Türchen an den Protestzug vom Rathaus Zehlendorf zum Rathaus Steglitz. Ihr Erfolg: Die Bezirkspolitiker haben gesehen, „dass viele Schüler unzufrieden mit der aktuellen Situation sind und von der Politik fordern, etwas zu unternehmen.“
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Drei mal Hängenlassen – isunsnichegal

Das Gefühl, hängen gelassen zu werden. Schüler, Lehrer und Eltern leben und arbeiten mit dieser unangenehmen Empfindung, ohne diesen Gemütszustand überhaupt noch wirklich wahrzunehmen. Schulpolitik in Berlin? Ismiregal…

Eine Watschn über’s Jahr gesehen – geschenkt. Beim zweiten Mal: zeigt sich vielleicht ein leichtes Kribbeln. Nervöse Menschen können auch schon mal Hautausschläge kriegen. Die Eltern der Mühlenau-Grundschule haben in diesem Schuljahr bis drei gezählt. Und für die Adventszeit einen kleinen Text geschrieben:
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Intransparent und unberechenbar: Nimmt die Verwaltung noch ihre Fürsorgepflicht wahr?

Als sich gestern das Türchen des diesjährigen Adventskalenders öffnete, trafen wir dahinter einen Schulleiter, der auf die Frage, ob er noch Vertrauen in die Fähigkeiten des Steglitz-Zehlendorfer Bezirksamtes habe, vornehm schwieg.

Heute, am Tag 15 der Adventsaktion, erleben wir Eltern der Steglitzer Dunant-Grundschule, die an der Intransparenz der regionalen Politik verzweifeln und eine Stadträtin aushalten müssen, die sich an gemachte Zusagen nicht hält und deren Amt es nicht schafft, der Schulgemeinschaft das geänderte Vorgehen auch nur im Ansatz zu begründen.
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Dachschaden: Die Kronach-Grundschule und ihr „Running Gag“

Hinter Türchen Nr. 14 erwartet Sie ein Blick in die Zukunft: Irgendwann, in wenigen Jahren, werden die heute angekommenen Flüchtlinge ihre Notunterkünfte verlassen haben. Die Turnhallen sind wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt. Die provisorischen Wohncontainer…

…landen in den Schulen.
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Beethoven-Gymnasium: Fenster, Elektro, Fassade, Keller… – kaputt

Viele Schulen in Steglitz-Zehlendorf sind um 1900 gebaut worden. Prächtige Häuser, die den Wert der (höheren) Bildung sichtbar machen sollten.

Das Beethoven-Gymnasium in Lankwitz verfällt seit Jahren – und mit ihm auch die Wertschätzung gegenüber der Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie gegenüber der Leistung von Lehrerinnen und Lehrern.
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Im Keller steht Wasser, Turnhalle seit Jahren gesperrt

Genau 5 Jahre ist es her, da beschrieben Eltern der Ludwig-Bechstein Grundschule in Lankwitz den Zustand ihrer Schule so: „Seit Jahren wird auch versucht die Nässeschäden durch marode Leitungen und undichte Dächer verursacht an der Schule in den Griff zu bekommen. Und immer wieder wurde nur Flickschusterei betrieben. Sogar in Klassenzimmern mussten Eimer aufgestellt werden, um das Wasser von den Decken aufzufangen!

Es hat sich offensichtlich an der dramatischen Situation wenig geändert. Heute berichten die Eltern im 10. Türchen des wohl traurigsten Adventskalenders Berlins: „In unserem Keller steht zentimeterhoch das Wasser, es stinkt im Foyer und den angrenzenden Räumen“.
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Weil Schüler kämpften: neue Toiletten im Paulsen-Gymnasium

Sonntag! Heute gibt es keine schlechten Nachrichten im Adventskalender, das ist Tradition seit dem Beginn unserer Aktion im Jahr 2006. Zünden Sie Ihre Kerzen an und genießen Sie diesen zweiten Adventssonntag.

Das Paulsen-Gymnasium freut sich am heutigen Nikolaustag über eine Selbstverständlichkeit: benutzbare Toiletten.
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Alles wird gut – nur wann?

Jahrestag für das Lilienthal-Gymnasium! Vor genau einem Jahr, am 3. Dezember, war die Turnhalle der Schule Thema des Adventskalenders. Was seither geschah? Sie ahnen es: Nichts. Niente. Nada. Zero. Das marode Teil sieht genauso aus wie vor einem Jahr.  Es besteht die vage Hoffnung auf die Sanierung der Sanitäranlagen – Beginn: unbekannt…

Was aber nicht heißt, dass es nicht neue Geschichten zu erzählen gäbe. Der Haupteingang hat seit Ostern ein schickes Gerüst. Kleiner Lichtblick: Mit sehr viel Geduld könnte es irgendwann doch noch was werden mit den Deckenplatten. Alles wird gut – nur wann? weiterlesen

Gebeten, erinnert, gemahnt, protestiert – und fast nichts erreicht

Das erste Türchen im „Adventskalender zur Lage der Berliner Schulen“ war und ist immer etwas Besonderes und gehört in diesem Jahr der Alt-Lankwitzer Grundschule. In den vergangenen Jahren war es reserviert für die Eltern und Schüler der Fichtenberg Oberschule in Steglitz, deren desaströs sanierungsbedürftiges Haus zum Sinnbild einer verfehlten Politik des Landes Berlin wurde.

Die „Fichte“ wird in diesem Advent nicht dabei sein. „Endlich wird uns zugehört“, heißt es aus der Schule, und offenbar will man die neu gewonnene Kooperation nicht durch weitere Zustandsbeschreibungen gefährden. Eine Aussage, die ein bezeichnendes Licht auf den Umgang der Verwaltung mit ihren Schulen wirft.
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Vintage Computing unter erschwerten Bedingungen

Was Sie im Bild oben sehen, ist ein Commodore 2001. Nach dem Apple I war er 1977  der „weltweit zweite für Privathaushalte erschwingliche und in Serie hergestellte persönliche Computer (PC)“.  (Wikipedia) Heute steht das gute Stück im Computerraum der Gail Halvorsen Sekundarschule in Dahlem.

Wow. Ein echtes Stück Technikgeschichte! Wirklich beeindruckend. Dumm nur, dass die anderen Lehrgeräte im Computerraum auch, nun ja, ziemlich retro aussehen. Vintage Computing unter erschwerten Bedingungen weiterlesen

Denkmalschützer machen auf Sanierungsbedarf aufmerksam

Denkmalschützer schützen Denkmale, das ist ihr Job. Mit Veranstaltungen und Veröffentlichungen machen sie auf ihr Thema aufmerksam. Reihen wie das „Denkmal des Monats“ machen kleine und große Juwele aus Kunst und Architektur sichtbar und wecken Neugier.

Dass in der Beschreibung des Denkmals des Monats Juni 2015 zuallererst ein Hinweis auf den schlechten Zustand der Steglitzer und Zehlendorfer Schulen gegeben wird ist eher ungewöhnlich – aber naheliegend. Es geht um die Zinnowwaldschule im Hartmannsweiler Weg.

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Sanierungsstau – das ist nicht schlau!

Zehlendorf und Steglitz – in den Schulen regnet’s! Mit kreativen Slogans zogen am 24. Juni rund 1000 Schülerinnen und Schüler vom Rathaus Zehlendorf zum Rathaus Steglitz. Während ihres einstündigen Protestzuges entlang der Bundesstraße 1 machten sie ihrem Ärger über ihre kaputten Schulen Luft. Lautstark forderten sie mehr Investitionen im Bildungsbereich.

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Ratlos im Vorwahlkampf

Wenn es nach dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf geht, bleibt alles beim Alten. Mehr Mitarbeiter, mehr Geld, und dann wird das schon mit den kaputten Schulen. Vorschläge wie ein regionales Immobilienmanagement wie von den Eltern vorgeschlagen, sind da schnell vom Tisch. Externe Expertise – viel zu teuer. Mit den eigenen Leuten ließe sich viel billiger bauen. Billiger ist besser, das ist eine Logik, die man verstehen muss. Wer da nicht mitkommt, kann bei manchen Diskussionsveranstaltungen einfach nicht mitreden.

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Stell Dir vor es gibt Geld – und keiner baut

Im Hochbauamt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf ist, gelinde gesagt, der Wurm drin. Wegen personeller Unterbesetzung, hieß es in den vergangenen Jahren immer wieder aus der Verwaltung, könnten Bauvorhaben nicht in gewünschten Fristen abgeschlossen werden. Im Südwesten gingen deshalb wertvolle Haushaltsmittel für Bauarbeiten an Schulen verloren, da sie sie nicht bis zum Jahresende verausgabt werden konnten.

Endlich gab es grünes Licht für neue Stellenbesetzungen. Und es geschah: wenig. Vor 10 Monaten beispielsweise wurden mehrere Stellen ausgeschrieben. Sie sind bis heute offen. Ebenfalls vakant ist die wichtige Position der Leitung des Hochbauamts.

Der Bezirkselternausschuss bekundet seinen Unmut in einem offenen Brief an die Bezirksverordneten.
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22. Dezember | Eine neue Elterngeneration kämpft gegen alte und neue Probleme

Was Sie hier sehen, ist ein Knöterich. In einem Unterrichtsraum an der Alt-Lankwitzer Grundschule. Das Besondere: Was drinnen so lustig die Wand entlangwächst, hat seine Wurzeln im Freien. Die Kletterpflanze sucht sich ihren Weg durch wegbröselnde Fugen der Bauelemente.
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19. Dezember | Mauern sind feucht und Turngeräte verschimmeln

Das ist doch mal eine eindrucksvolle Schimmelpilzkultur. Sie wächst im Geräteraum der Turnhalle in der Biesalski-Schule. Der Grund für die Feuchtigkeit: von der angrenzenden Terrasse läuft das Wasser bei starkem Regen ins Gebäude und verursacht Überschwemmungen, die lange nachwirken.
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17. Dezember | Instinktloses Geschacher und politische Verantwortungslosigkeit

Wir nehmen uns heute selbst das Wort. Wir sind erschüttert über die Tatenlosigkeit der politisch Verantwortlichen und darüber wie sie sich im Parlament und über die Presse gegenseitig die Verantwortung für den erbärmlichen Zustand der Schulgebäude und die nicht hinnehmbaren Lernbedingungen unserer Kinder zuschieben.

Wir sind entsetzt über das instinktlose, inhaltsleere und völlig ergebnislose Geschacher in der BVV Steglitz-Zehlendorf. Uns weicht die Farbe aus dem Gesicht, wenn die Bildungssenatorin dann auch noch erklärt, sie sei „nicht zuständig“.
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16. Dezember| 770 Tage warten auf ein Telefon

Sie kennen das „Pling“ der incoming mail. Bei den meisten hört sich das so oder ähnlich an, wenn die Mailbox neue Post ankündigt. Wer genau hinhört, nimmt ein „Klock“ wahr oder ein Summen. Mitunter ein Rauschen. Manche Mails kichern oder säuseln. Bei einigen hört man ein geschäftiges Rascheln, andere klingen nach einer guten Party.

Adventskalendermails sind grundsätzlich anders. Sie wimmern, jammern und jaulen. Sie meckern und streiten. Manche furzen und rülpsen. Einzelne Kalendermails sind so obszön, dass einem die Röte ins Gesicht steigt wenn sie eintrudeln.

Eine war dabei, die rief ganz laut: S C H … !!!
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15. Dezember | Stell dir vor du protestierst und keiner hört zu

So schön haben sie gebastelt, die Eltern, Lehrer und Schüler der Montessori-Gemeinschaftsschule im Tietzenweg in Berlin Lichterfelde West. Einen schönen Jahreskalender für 2014 gab es im Januar für Politik und Verwaltung. Mit eindrücklichen Toilettenbildern.

Interessiert hat das kein Schwein niemanden. Reaktion: Null.

Nun beschleicht die Schulgemeinde das Gefühl, vielleicht ein wenig zu freundlich gewesen zu sein.

Was soll man dazu sagen.
Es ist Advent.
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13. Dezember | Schüler demonstrieren für ihre Fichte

Die Schülervertretung des Fichtenberg-Gymnasiums engagiert sich mit einer Demonstration für ihr Schulgebäude:

Heute versammelten sie sich gemeinsam mit einigen Lehrkräften und Eltern mit Plakaten und Unterschriftenlisten auf dem Hermann-Ehlers-Platz , um die Steglitzer Bevölkerung über den Zustand ihres Schulgebäudes und den Sachstand zu informieren und Unterschriften für den Einwohnerantrag an die BVV zu sammeln.

Es berichtet: Schülervertreterin Lisa Rosenbaum.
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12. Dezember | Schultoiletten: für die Kinder einfach unerträglich

Schultoiletten!

Es gibt nahezu keine Schule, an der das „stille Örtchen“ kein Thema wäre. Auch an der Grundschule an der Bäke sammeln Eltern gerade Unterschriften, um die Verantwortlichen zu überzeugen, endlich die stinkenden und dringend sanierungsbedürftigen sanitären Anlagen in Ordnung zu bringen. 12. Dezember | Schultoiletten: für die Kinder einfach unerträglich weiterlesen